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FC Aarberg
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2. Liga

Nullnummer im Derby


Zum ersten Mal überhaupt endet ein Spiel zwischen dem FC Besa und dem FC Aarberg in der 2. Liga unentschieden. Und dies obwohl der FC Aarberg nach langer Zeit wieder einmal mit zwei Sturmspitzen agierte. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken und waren darauf bedacht, in der Defensive nichts anbrennen zu lassen.

Aebischer Marco

Bereits in den ersten Minuten zeigte sich, dass es ein hartes und enges Spiel werden würde. Beide Mannschaften waren bereit weite Wege zu gehen und die Zweikämpfe zu suchen. Einzig das Schiedsrichtertrio konnte sich dem Tempo nicht anpassen und pfiff sehr viele kleinliche Situationen ab. Dies besserte sich dann in der zweiten Halbzeit. Der FC Aarberg griff die Gäste bereits früh an und versuchte, den Spielaufbau zu unterbinden. Die technisch gut ausgebildeten Defensivspieler von Besa liessen sich meist nicht aus der Ruhe bringen und fanden eine spielerische Lösung. So gab es für das Heimteam nur wenige der angestrebten Konter. Gleichzeitig agierte man in der Defensive ebenfalls meist sattelfest, so dass der Gegner nicht viel Spielraum vorfand. In der 10. Minute erspielte sich der Gastgeber die erste vielversprechende Chance. Marti spielte von der Mittellinie einen hervorragenden Diagonalpass in den Lauf von Walther. Dieser zögerte jedoch zu lange und verpasste den schnellen Abschluss aus dieser aussichtsreichen Position. Da sich Marzolf in dieser Szene verletzte und an der Grundlinie liegen blieb, stand Walther in der Folgeaktion nicht im Abseits und konnte den Ball im Strafraum in die Mitte bringen. Dabei fand er jedoch keinen der mitlaufenden Mitspieler und Besa bereinigte die heikle Situation unbeschadet. In der 15. Minute agierte die Aarberger Defensive dann zu ungestüm. Die bereits weit vorgedrungenen Offensivspieler der Gäste wurden zu unkontrolliert angegriffen, so dass ein Steilpass möglich war. Die zu hoch stehende Aarberger Abwehr war ausgespielt und es brauchte eine Parade von Känel, um das 0:0 zu wahren. Das waren bereits die besten Möglichkeiten der ersten Halbzeit und es ging torlos in die Pause.

In der zweiten Halbzeit schien der FC Aarberg die Partie gut im Griff zu haben. Man hatte etwas mehr Ballbesitz und konnte das Geschehen grösstenteils weg vom eigenen Tor halten. Da Besa hinten sehr stabil stand, konnte jedoch keine grosse Möglichkeit erarbeitet werden. In der 64. Minute wurde die Aarberger Hintermannschaft etwas nachlässig. Läderach spielte im Spielaufbau einen riskanten Pass ins Mittelfeld, der prompt vom Gegner abgefangen wurde. Daraus entstand eine gefährliche Konterchance und Känel musste erneut als letzter Mann eingreifen und grösseren Schaden abwenden. Nur kurze Zeit später schienen die Aarberger jubeln zu können. Der 6 Minuten vorher eingewechselte Blaser kam nach einer perfekten Freistossflanke von Möri an den Ball und versenkte ihn kaltblütig. Doch der Linienrichter hatte die Fahne gehoben, da anscheinend ein Mitspieler im Offside stand. Ein sehr umstrittener und unglücklicher Entscheid. Somit konnte Fabian Blaser sein Comeback nicht mit einem Tor krönen. In der Schlussphase wurde es nochmals etwas hektischer und die Zweikämpfe wurden härter geführt. Der Kräfteverschleiss war auf beiden Seiten zu spüren. Beide Teams kämpften aber weiter. In der 75. Minute kam Besa zu einem Freistoss aus 20 Metern, der an die Latte klatschte. Da wäre Känel wohl machtlos gewesen. Auch in der 84. Minute musste Känel nochmals eingreifen, als ein Besa-Spieler aus guter Position zum Abschluss kam. In der 93. Minute agierte Känel zum ersten Mal unglücklich, da er beim Hinauslaufen einen Flankenball verpasste. Doch der Ball verfehlte das Tor und konnte schliesslich mit vereinten Kräften befreit werden. So überstand Aarberg die schwierige Schlussviertelstunde, in welcher Besa gefährlicher war und dem Siegtreffer näher stand und das Spiel endete 0:0.

Telegramm

FC Aarberg - FC Besa Biel/Bienne 0:0
Aarolina Aarberg, 200 Zuschauer
SR Marques de Oliveira, Jäggi, Pisanello

Tore
-

FC Aarberg
Känel; Möri, S. Heimberg, Läderach, Marti (74. Hemund); Walther (88. Spasov), Köhli (74. Jenni), Wijler, Aebischer; Schwab (60. Blaser), Schleiffer

Bemerkungen
Aarberg ohne Hofer, Velkov (verletzt), J. Heimberg (abwesend), Röthlisberger, Arm, Käser (2. Mannschaft)
Kein Einsatz: Spielmann
Gelbe Karten: 70. FC Besa (Foul), 81. FC Besa (Foul), 92. Möri (Unsportlichkeit)
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Datum: 18.10.2018